Umzug der IT-Verfahren in das neue Rechenzentrum des Zentralen IT-Dienstleisters des Landes Brandenburg (ZIT-BB) liegt im Zeitplan

Nach vier  Monaten der Überleitung  von sehr komplexen IT-Verfahren in das neue Rechenzentrum, zieht der Brandenburgische IT-Dienstleister (ZIT-BB) eine positive Zwischenbilanz. So sind seit Beginn dieses Jahres ca. 142 vom ZIT-BB betreute IT-Verfahren  und Infrastruktursysteme erfolgreich in das neue Rechenzentrum des ZIT-BB in Berlin-Spandau umgezogen bzw. dort neu implementiert worden. Dieses erfolgte ohne nennenswerte Unterbrechungen des laufenden Dienstbetriebes der Brandenburger Landesbehörden. Damit laufen bereits rd. 50 Prozent der vom Umzug betroffenen Verfahren und Infrastruktursysteme der Landesverwaltung Brandenburg im neuen Rechenzentrum. Die weiteren Planungen sehen vor, dass bis Ende August 2018 die insgesamt über 300 Verfahren und Systeme vollständig und ohne nennenswerte Beeinträchtigungen für die Landesverwaltung Brandenburg in das neue Rechenzentrum übergeleitet werden.  

Parallel zur technischen Ausstattung des neuen Rechenzentrums mit Netzwerk- und Servertechnik sowie weiteren Technikkomponenten begann der ZIT-BB im Jahr 2017 mit Unterstützung externer Partner die konzeptionellen Planungen für den Umzug der IT-Verfahren der Landesverwaltung, der Infrastruktursysteme  sowie der dafür erforderlichen Kommunikationsstrukturen zu erarbeiten und mit den Landesbehörden und Einrichtungen  abzustimmen. Die einzelnen Verfahren wurden auf Grund ihrer technologischen Abhängigkeiten untereinander verschiedenen Umzugswellen zugeordnet. Zur Verifizierung der geplanten Prozesse, Abläufe und Kommunikationswege wurden im Vorfeld Testumzüge durchgeführt.

Das neue hochsichere Rechenzentrum des Brandenburgischen IT-Dienstleisters verfügt über eine Gesamtfläche von mehr als 600 Quadratmetern inklusive Netzwerkräumen und weiteren Nebenflächen. In einer ersten Ausbaustufe  werden u.a. Systeme zur Speicherung von Daten von bis zu zwei Peta-Byte zur Verfügung gestellt.

Der Gesamtumzug des Rechenzentrums sowie der Freizug des alten Rechenzentrumstandortes in der Potsdamer Dortustraße soll Ende 2018 abgeschlossen sein.

 

Josef Nußbaum

 

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Pressemitteilung des MIK

Letzte Aktualisierung: 14.05.2018

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